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Die Dachorganisation vom internationalen Bogensport ist die FEDERATION INTERNATIONALE DE TIR A L’Arc, kurz genannt FITA. Sie regelt international die Grundlagen und Bestimmungen für den Bogensport. Nach den Reglements dieser Vereinigung werden die Olympischen Spiele und die Weltmeisterschaften ausgetragen.
Um an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen zu können, müssen sich die Schützen über die:
- Vereinsmeisterschaften,
- Kreismeisterschaften,
- Bezirksmeisterschaften und
- Landesmeisterschaften
qualifizieren. Auch diesen Meisterschaften werden nach den FITA Regeln ausgerichtet. Innerhalb eines Sportjahres werden folgende Turniere und Meisterschaften durchgeführt:
- Turniere im Freien: Vereins, Kreis-, Bezirks- Landes und Deutsche Meisterschaft
- Turniere in der Halle: Vereins-, Kreis, Bezirks, Landes- u. Deutsche Meisterschaft
- Turniere im Feld
- Bundes-, Landes- und Bezirksligen
Die Scheiben und Auflagen Der Scheibenkörper (bestehend aus Holzfaserplatten, Binsen, Stramit oder Ethaform) hat einen Durchmesser von 124 cm bei runden Scheiben, bzw. 124 cm Kantenlänge bei quadratischen Scheiben. Er muss in einem Neigungswinkel von 15 Grad aufgestellt werden. Die von der FITA vorgesehenen Scheibenauflagen sind je nach Disziplin und Schützenklasse unterschiedlich groß bzw. müssen im Freien auf verschiedene Distanzen geschossen werden. Bei der FITA - Runde im Freien werden international Entfernungen von 90, 70, 60, 50 und 30 m geschossen. Bei der FITA - Runde in der Halle sind Entfernungen von 25 und 18 m mit den verschieden großen Auflagen je nach Reglement- möglich
Folgende Bogentypen finden hauptsächlich ihre Anhänger:
Recurvebogen: Anfänger sollten zum Einstieg in den Bogensport am besten mit dem Recurve-Bogen ihre ersten Erfahrungen sammeln. Er besteht aus einem Mittelteil aus Holz oder Metall, an das die beiden Wurfarme befestigt werden. Das Zuggewicht bzw- die Wahl der Stärke der Wurfarme lässt sich hierbei ganz individuell auf den Schützen abstimmen. Die weiteren Bestandteile des Bogens sind die Sehne (Kunstfasern), ein am Mittelteil befestigtes Visier und eine Pfeilauflage. Als weiteres Zubehör wird ein Armschutz (Schutz für den Unterarm), ein Fingerschutz (für die Finger, die die Sehne ziehen), Pfeile die auf den Schützen in Länge und Gewicht abgestimmt sind, und ein Köcher benötigt.
Langbogen: Ein Langbogen ist aus einem Stück Holz mit gerade auslaufenden Enden gefertigt und stellt deshalb hohe Anforderungen an das verwendete Material, denn beim Schießen treten im Bogen verschiedene Spannungen auf, die vom Holz verkraftet werden müssen. Beim Langbogen wird der Pfeil entweder über den Handrücken oder über eine kleine Pfeilauflage seitlich am Bogen entlang abgeschossen. Die meisten Langbogenschützen schießen Holzpfeile mit Naturfedern.
Compoundbogen: Der Compoundbogen arbeitet nach dem Prinzip eines flaschenzugähnlichen Rollensystems d.h. zu Beginn des Auszuges muss mehr Kraft aufgewendet werden als beim Recurvebogen. Beim Einsetzen des Flaschenzugs wird die Zugkraft um bis zu 65% reduziert. Dies erlaubt dem Schützen in der Zielphase in Verbindung mit den zugelassenen Hilfsmitteln – einem Release (mechanische Lösehilfe), Visier mit Lupe und Wasserwaage sowie diverse Stabilisationen, eine sehr hohe Treffergenauigkeit.
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