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Der Bogen veränderte das Leben der Menschen, denn er übertraf jede bis dahin bekannte Waffe an Wirkung und Reichweite um Längen. Die bis anhin bekannten Waffen boten eine Reichweite von:
Lanze ca. 2 m bis 3 m Speer ca. 8 m bis 10 m Schleuder Speer ca. 10 m bis 20 m Pfeil ca. 20 m bis 50 m
Als ausgezeichnete Bogenschützen galten vor allem die Skythen, die Perser und die Kreter. Aber auch bei den asiatischen Steppenvölkern (Hunnen, Magyaren und Mongolen) zählte der Bogen zu den wichtigsten Waffen. Bei den Griechen und Römern wurden ganze Heere mit Pfeil und Bogen bewaffnet.
Im frühen Mittelalter wurde der Bogen verstärkt bei den Goten und den Wandalen als Waffe verwendet. Im Spätmittelalter hingegen waren die Engländer mit ihren Langbögen in den Schlachten von Crécy (1346) und Agincourt (1415) führend. Alte Überlieferungen und Dokumente belegen, dass die Engländer sehr früh erkannten das durch das optimieren der Bögen eine bessere Treffergenauigkeit erreicht werden kann und brachten dies sehr früh zu Präzision.
Legendäre Bogen- bzw. Armbrustschützen sind, Wilhelm Tell die schweizerische Sagengestalt und Nationalheld, oder der sagenumwobene Robin Hood aus dem England des 12. Jahrhunderts. Mit der Erfindung des Schießpulvers und durch die Entwicklung von Feuerwaffen wurde die Verwendung von Pfeil und Bogen allmählich als Waffe zurückgedrängt. Die Naturvölker benutzten den Bogen danach nur noch zur Jagd. Einzelne Völkerstämme tun dies bis heute noch.
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