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Bogenschießen ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts, für Männer sowie Frauen ein beliebter Amateursport. Als Leistungssport gehört Bogenschiessen heute auch zum Kreis der Olympischen Disziplinen.
Wettkämpfe mit dem Pfeil und Bogen finden heute in verschiedenen Varianten und Kategorien statt. Prinzipiell wird das Scheibenschießen, das Jagd- und Feldbogenschießen unterschieden. Auch die Bogenarten werden heute in entsprechende Arten und Klassen eingeteilt:
- der klassische Langbogen
- der Recurvebogen, oder auch Olympischer Bogen genannt
- der Compoundbogen
Beim Jagd- und Feldbogenschießen werden verschiedene Ziele (2D oder 3D) in unterschiedlicher Umgebung im freien Gelände und in natürlicher Umgebung, bergauf und bergab, mit oder ohne Hindernisse, aufgestellt. Die Entfernungen variieren hier von 2 bis max. 70 m
Wird beim Jagdschiessen auf Tiermotive (Zeichnungen, Bilder oder 3D Attrappen) mit entsprechenden Trefferzonen geschossen, kommen beim Feldbogen spezielle Auflagen, je nach Distanz mit unterschiedlicher Größe, zum Einsatz. Die Spiegel bzw. Auflagen sind in 5 unterschiedlichen Trefferzonen aufgeteilt.
Das Scheibenschiessen wird primär nach den FITA - Regelen, dem Welt – und Dachverband der Bogenschützen, ausgeführt. Beim Scheibenschießen, das zur olympischen Sportart zählt, wird über vier verschiedene Entfernungen geschossen. Dies sind bei den Männern 30, 50, 70 und 90 Meter, bei den Frauen 30, 50, 60 und 70 Meter. Bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen besteht der Wettkampf aus zwei Runden zu je 144 Pfeilen, 36 pro Distanz.
Bei den Langen Distanzen 90, 70 bzw. 70, 60 Meter hat die Scheibe ein Durchmesser von 122 cm und bei den kurzen Distanzen, 50 und 30 m einen Durchmesser von 80 cm. Auf den kreisförmigen Scheibenauflagen, sind zehn konzentrisch angeordnete Ringe von 10 bis 1 aufgeteilt. Immer zwei Zonen haben eine spezifische Farbe.
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